Ortsverein
Der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete Ernst Kopp kam in dieser Woche auf Einladung der SPD vor Ort nach Gaggenau. Dabei besuchte er einige wichtige und erfolgreiche Einrichtungen entlang der Achse Unimog-Museum –Schloss – Akademie – Kurpark – Rotherma – Traischbachtal. „Wir wissen, dass Gaggenau schwerpunktpunktmäßig eine lebendige Industrie – und Wohnstadt im Grünen ist. Dennoch sollte man ein zusätzliches Standbein im Bereich Naherholung und Kurzzeittourismus ausbauen – nicht als Konkurrenz zu Industrie und Gewerbe, sondern zur Ergänzung und auch zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung,“ stellte der Gaggenauer Fraktionschef Gerd Pfrommer fest. SPD - Stadtrat Stefan Schwaab konnte dann auch sein Projekt Unimog – Museum als beeindruckende Erfolgsstory präsentieren. Das Unimog – Museum bringt ca. 40.000 Besucher pro Jahr aus Nah – und Fern ins Murgtal und kommt bisher –im Gegensatz zu den meisten anderen Museen im Land - durch ein erfolgreiches Sponsoring, vor allem aber auch durch ein tolles ehrenamtliches Engagement, ohne öffentliche Gelder aus. Gleichwohl werde man sich nicht auf den bisherigen Erfolgen ausruhen, sondern weiter Ideen rund um` s Museum konsequent weiterverfolgen.
Ernst Kopp machte im Hinblick auf den Standort des Museums deutlich, dass sich hier nicht umsonst der Startpunkt eines deutschen Premium - Wanderweges, der Murgleiter, befindet. Gaggenau sei einer der Pforten des Nationalparks Nordschwarzwald und es könne an diesem Eingangstor mit dem Unimog – Museum ein beeindruckendes touristisches Juwel präsentieren.
Beim Spaziergang durch den Kurpark zeigten die Ortsvereinsvorsitzende Gerlinde Stolle und der frühere Landtagsabgeordnete Heinz Goll dem Gast, dass sich der Kurpark, nicht zuletzt durch Anstöße der einheimischen Sozialdemokraten, aber auch durch die Initiativen des AK Tourismus, zu einem Freizeitbereich entwickelt hat, der schon jetzt von der Gaggenauer Bevölkerung gut angenommen wird. Innerhalb der Projektgruppe „Zukunft Gaggenau 2030“ werden nun Überlegungen angestellt, wie man diesen Bereich noch attraktiver gestalten könne.
Beim Gespräch mit Wolfram Zahnen, dem Geschäftsführer des Rotherma, wurde deutlich, dass sich auch diese Einrichtung mit Augenmaß und dennoch dynamisch und erfolgreich entwickelt. Die letzte große Baumaßnahme, die Erweiterung der Saunalandschaft, sei gerade abgeschlossen worden. Ernst Kopp zeigte sich beeindruckt mit welcher Leidenschaft und mit welchem Herzblut der langjährige Geschäftsführer nach wie vor an „seinem Rotherma“ arbeite
Zum Abschluss des Besuchsprogrammes ging es dann noch ins Waldseebad. Sabine Arnold, die Vorsitzende des Freundeskreises, machte deutlich, dass das Bad in den letzten Jahren konsequent an Akzeptanz gewonnen habe. Das Waldseebad habe als Naturbad ein Alleinstellungsmerkmal in der Region und es gäbe gute Ansätze und Ideen, um dieses Bad auch langfristig abzusichern. Wichtig sei es jetzt, nicht mehr zurück, sondern konsequent nach vorne zu schauen. Die Stadt sei insgesamt mit den in privater Regie geführten Bädern in Ottenau und Sulzbach sowie dem städtischen Waldseebad im Bäderbereich gut aufgestellt, ergänzte Gerd Pfrommer.
Ernst Kopp hob das hohe Engagement des Freundeskreises Waldseebad hervor, der ebenso wie die anderen Bäderinitiativen wertvolle Dienste für die Allgemeinheit leiste. Beeindruckt zeigte er sich auch von der idyllischen Lage, dem großen Becken und dem guten Pflegezustand des Waldseebades
Zusammenfassend bedankte er sich bei den Parteifreunden vor Ort für das interessante Besuchsprogramm. Als Mitglied des Landtagsausschusses für den ländlichen Raum werde er mögliche Zuschussanträge für weitere Investitionen in den entsprechenden Einrichtungen gerne unterstützen. Er habe gesehen, dass Gaggenau auch im Bereich der Naherholung und des Kurzzeittourismus Potentiale hat, die in den Landkreis und darüber hinaus ausstrahlen. Es sei wichtig, diese Stärken und Potentiale zu erkennen, aber auch Aktivitäten im Bereich Naherholung und Kurzzeittourismus mit den anderen Städten und Gemeinden im Murgtal weiter zu entwickeln.
Nach der großen Resonanz der vergangenen Jahre veranstaltet der SPD-Ortsverein Gaggenau am Samstag, dem 21.03. 2015 seinen 24. Radlmarkt auf dem Sandplatz neben dem Gaggenauer Rathaus. Wieder können ab 8.00 Uhr gebrauchte Kinder-, Damen, und Herrenräder abgegeben werden, die im Laufe des Vormittags hoffentlich einen neuen Besitzer finden. Von 12 bis 13 Uhr können dann die Einlieferer den Verkaufspreis minus 10 % oder wieder ihr altes Fahrrad in Empfang nehmen. In den letzten Jahren wechselten dabei immer etwa 100 Drahtesel den Besitzer.
Es gehört zu den Eckpfeilern der Demokratie, dass die Menschen bei Abstimmungen eine echte Wahl haben. Deshalb haben wir auch bei dieser Oberbürgermeisterwahl bis zum Ende der Bewerbungsfrist nach einem Mitbewerber bzw. einer Mitbewerberin gesucht, damit die Bürger unserer Stadt die Chance haben, sich zwischen dem Amtsinhaber und einem Herausforderer zu entscheiden.
Es zeigte sich aber, dass unter den gegebenen Rahmenbedingungen niemand bereit war, gegen den Amtsinhaber anzutreten.
Dies ist ohne Zweifel ein Erfolg für OB Florus
Wir Sozialdemokraten werden als selbstbewusste Partei und Fraktion die konstruktive, kritische und Ergebnis – orientierte Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister auch nach der Wahl fortsetzen
Im Namen von Fraktion und OV - Vorstand
Gerd Pfrommer Fraktionsvorsitzender
Die SPD – Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek schaute am 20.01, gemeinsam mit einheimischen Sozialdemokraten bei den Murgtalwerkstätten der Lebenshilfe vorbei. Zunächst ging Martin Bleier, der Geschäftsführer der Lebenshilfe, auf die bewegte und bemerkenswerte Geschichte des Vereines ein, der in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiern kann. Dann erläuterte er gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin Ute Stoll den Gästen die vielseitigen Standbeine der Lebenshilfe, die inzwischen vom Schulkindergarten für geistig behinderte und besonders förderungswürdige Kinder bis zur Tagesbetreuung von Senioren reichen. Ein Kernbereich der Lebenshilfe sind natürlich die Murgtalwerkstätten mit etwa 450 Beschäftigten, die für etwa 100 unterschiedliche Firmen vielfältige Dienstleistungen erbringen. Martin Bleier wies aber auch darauf hin, dass es bei Lebenshilfe noch viele Ideen gäbe, wie man Menschen mit Behinderung noch individueller, zielgerichteter und erfolgreicher fördern könne.
Gerlinde Stolle und Gerd Pfrommer erläuterten dem Gast aus Berlin, dass die Lebenshilfe in Gaggenau sehr gut verwurzelt und vernetzt sei – ein Kompliment, das Herr Bleier zurück gab, in dem er erwähnte, dass die Lebenshilfe hier mit offenen Armen aufgenommen wurde und das viele Vereine, Institutionen und Privatpersonen die Einrichtungen in vorbildlicher Weise unterstützen. Da der Besuch der Werkstätten aufgrund des engen Zeitfensters nur recht kurz ausfallen konnte, versprach Frau Katzmarek in absehbarer Zeit zu einem ausführlichen Besuch wiederzukommen.
Der nächste Programmpunkt führte die Besucher dann zu einem jungen, aber ebenfalls sehr erfolgreichen Standbein der Lebenshilfe, dem CAP – Markt in Bad Rotenfels. Dieser Markt ist nicht nur ein besonders gutes Beispiel für Integration, in dem Behinderte und nichtbehinderte Menschen harmonisch und professionell miteinander arbeiten, sondern auch eine wichtige Einkaufsstätte für viele, vor allem ältere Menschen, aus Bad Rotenfels.
Die dritte Station auf dem Besuchsprogramm der Abgeordneten war der Tafelladen in Gaggenau. Hier konnte Josef Hartmann, der Leiter der Gaggenauer Tafel, stolz berichten, dass inzwischen 70 ehrenamtliche Helfer für einen reibungslosen Ablauf des Betriebes sorgen. Der Laden kann zweimal pro Woche für die Kundschaft von Bischweier bis Forbach geöffnet werden. Die anwesenden ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, vermittelten den Besuchern einen Eindruck, wie engagiert und nachhaltig in dieser Einrichtung gearbeitet wird.
Gabriele Katzmarek zeigte sich beeindruckt darüber, mit wieviel Herzblut, aber auch mit welcher Professionalität sowohl in der Lebenshilfe als auch beim Tafelladen gearbeitet wird. Soziale Verantwortung und soziale Gerechtigkeit seien aus ihrer Sicht wesentliche Merkmale einer guten und erfolgreichen Politik. Die gewählten Volksvertreter stehen in der Verantwortung, hier die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Das es aber im ganz normalen Alltag – wie in Gaggenau gelebt – viele Menschen gibt, die sich mit Herz und Verstand für die Menschen engagieren, die mehr Hilfe und Unterstützung nötig haben als andere, mache das Land insgesamt wärmer und lebenswerter.
Gerd Pfrommer
Rund 200 Stimmenkönige- und königinnen der Kommunalwahl waren auf Einladung der SPD Baden- Württemberg am Freitag ins Waldheim Heslach gekommen. Zudem waren die gesamte Ministerriege der Landesregierung und viele Abgeordnete aus Land und Bund anwesend. In gemütlicher Atmosphäre konnten sich die Aktiven kennenlernen und austauschen.
Hier durfte ein Teil unseres Wahlkampfteams den Ersten Preis für den kreativsten Wahlkampf entgegen nehmen. Voller Stolz nahmen die Ortsvereinsvorsitzende Gerlinde Stolle, der Fraktionsvorsitzende Gerd Pfrommer sowie Stadtrat Christian Schwaab den ersten Platz von der Landesspitze der SPD entgegen.
Den zweiten Platz belegte der Ortsverein Neulußheim den dritten Platz teilten sich der Ortsverein Pforzheim und Andreas Kenner mit seiner Kandidierendenband aus Kirchheim unter Teck.