Im Rahmen einer gemeinsamen Fraktionssitzung zwischen den Sozialdemokraten und Bündnis 90 / Die Grünen vereinbarte man, einige Projekte und Aktivitäten gemeinsam voranzutreiben.
So sieht man gemeinsam die Notwendigkeit nach Abschluss der Arbeiten am Bahnhofsvorplatz ein neues Kapitel der Stadtentwicklung aufzuschlagen. Schwerpunkt soll dabei das Thema „Öffnung der Innenstadt zur Murg“ sein. Dabei kann man sich durchaus vorstellen, auch diese neue Phase der Stadtentwicklung mit einem Wettbewerb zu starten. SPD und Grüne werden die Initiative ergreifen, um gemeinsam mit der Stadtverwaltung und den anderen im Gemeinderat vertretenen Parteien über Termine, genaue Zieldefinition und personelle Zusammensetzung der neuen Projektgruppe zu sprechen. Kurzfristig appelliert man an die Stadtverwaltung, die „ wilde Parkerei“ auf dem Platz, auf dem einmal das Murg - Cafe entstehen soll, schnellstmöglich einzudämmen. SPD – Stadtrat Björn Stolle hatte dieses Thema schon vor einigen Wochen im Gemeinderat angesprochen
SPD und Grüne waren sich auch einig, dass man mit einigen konkreten Maßnahmen, die Naherholung und den Kurzzeittourismus zu einem zusätzlichen positiven Standortfaktor entwickeln kann. Die Experten sagen voraus, dass der Nationalpark Nordschwarzwald auf die Region ausstrahlt und neue Chancen bietet, die sowohl von den Kommunen in der Region als auch von privaten Investoren genutzt werden können. Die Arbeitsgruppe, die sich im Rahmen des Projekts Gaggenau 2030 mit diesem Thema befasst, ist hier sehr konstruktiv und engagiert unterwegs. Am Ende des Tages wird es aber entscheidend sein, ob die Stadt in diesen Bereich zu Investitionen bereit sein wird.
Die Ergebnisse der interessanten und spannenden Jugendworkshops, sollten aus Sicht von SPD und Grünen nun von Gemeinderat und der Stadtverwaltung aufgenommen und in einer Aktivitäten -Liste zusammengefasst werden. „Wie müssen der Jugend unserer Stadt zeigen, dass wir ihre Anregungen und Ideen ernst nehmen,“ erklärten die Fraktionssprecher Gerd Pfrommer und Dr. Kirsten Lehnig übereinstimmend.
Außerdem regen SPD und Grüne noch an, dass die Stadt mit den Verantwortlichen der Daimler AG in Gespräche über ein zweites Parkhaus im nördlichen Bereich des Werkes einsteigt. Damit könnte man die kritische Parksituation in einigen Wohngebieten entschärfen und eventuell auch den Parkplatz in Ottenau zwischen Sportplatz und Siedlungshäusern einsparen, um dort mit Renaturierungs - Maßnahmen das Wohnumfeld zu verbessern
Gerd Pfrommer Dr. Kirsten Lehnig

