Bericht über die Gemeinderatssitzung am 03.06.2019

Veröffentlicht am 07.06.2019 in Fraktion
 

Waldseebad soll zum Beginn der Badesaison 2021 geöffnet werden

Wir haben einen Statusbericht eingefordert, um Klarheit über die aktuellen Perspektiven der einzelnen Bäder zu bekommen. Der nun vorliegende Zeitplan beim Waldseebad  bestätigte leider unser Bauchgefühl, dass es für eine Wiedereröffnung im Jahr 2020 nicht reichen wird. Wir bedauern diese Entwicklung – dennoch begrüßen wir es, dass von nun an mit einem belastbaren Zeitplan gearbeitet wird. Es hilft nichts, irgendwelchen Wunschträumen nachzulaufen, die letztendlich nicht realisiert werden können. Die Verwaltung hat unseren Vorschlag, den Zeitplan von nun an offen zu kommunizieren und bei Bedarf anzupassen, aufgegriffen. Da im Gemeinderat einmal mehr das zusätzliche Kinderbecken in Frage gestellt wurde, sagen wir an dieser Stelle nochmal klipp und klar: Wir wollen, dass die im letzten Jahr vom Gemeinderat beschlossene Planung ohne Abstriche umgesetzt wird.
 

Die Zeitplanung beim Waldseebad macht deutlich, dass die Bäder in Ottenau und Sulzbach in diesem und im nächsten Jahr weiterhin über das normale Maß hinaus gefordert sein werden. Nicht nur deshalb werden wir sowohl das Kuppelsteinbad als auch das Bernsteinbad weiterhin aktiv unterstützen. Dies bedeutet konkret, dass wir die operative und personelle Unterstützung durch die Stadt am Kuppelsteinbad mittragen und uns für ein Darlehen an den Schwimmbadverein Sulzbach einsetzen, mit dem die notwendige Sanierung finanziert werden kann.

Beim Hallenbad besteht aus unserer Sicht aktuell kein Handlungsbedarf. Das Murgana-Bad ist funktionsfähig und wir können uns in Ruhe und Gelassenheit mit der Frage befassen, ob mittelfristig der aktuelle Standort beibehalten oder ein neues Hallenbad an einem anderen Standort gebaut werden soll.

„Käseglocke“ über Gaggenau wäre fatal

Die nächste Phase der Stadtentwicklung umfasst die Bereiche „Innenstadt / Bahnhof“ und „Hildastraße /Luisenstraße.“ Der Projektgruppe Stadtentwicklung wurde vier interessante Alternativen vorgestellt – schließlich entschied man sich mit sehr deutlicher Mehrheit für den Vorschlag der Architektengemeinschaft Larob / Laux. Deshalb werden nun die weiteren Planungen auf Basis dieses Vorschlags erfolgen. Die Neugestaltung dieser Quartiere steht noch am Anfang, aber eines ist jetzt schon klar: Gaggenau wird in diesem Bereich urbaner werden und es wird auch wieder Geschoßwohnungsbau geben. Da im Kommunalwahlkampf von einem Mitbewerber „das Ende des ausufernden Betonwahns“ ausgerufen wurde, sei an dieser Stelle eine grundsätzliche Feststellung erlaubt: Viele Menschen suchen Wohnraum, deshalb gehört es auch zur sozialen Verantwortung einer Kommune, entsprechenden Wohnraum zu schaffen. Wenn man dies ausschließlich mit kleinen Wohneinheiten tun wollte, hätte dies einen extremen Flächenverbrauch zur Folge, der völlig zu Recht schon durch den Flächennutzungsplan ausgeschlossen wird. Deshalb brauchen wir mehr Urbanität im Innenstadtbereich – eine „Käseglocke“ über unsere Stadt zu stülpen und die Entwicklung einzufrieren, hätte jedenfalls fatale Folgen für die Zukunft von Gaggenau.

Öffnung zur Murg nimmt konkrete Formen an

Wir haben uns schon seit geraumer Zeit für die  Öffnung unserer Stadt hin zur Murg ausgesprochen. Mit einer Terrassengestaltung am Murgpark hinter dem City-Kaufhaus werden nur erste konkrete Schritte in diese Richtung unternommen – wir freuen uns, dass – ähnlich wie vor ein paar Jahren im Kurpark - das „Bohren dicker Bretter“ letztendlich erfolgreich war. Nun werden wir uns mit Nachdruck dafür einsetzen, dass auch die von KINDgenau angestrebte „Strandanlage“ im Bereich des JuFaz realisiert werden kann.

Umbau des Jahnhallen-Foyers wurde auf den Weg gebracht

Nach einer „Ehrenrunde“ aufgrund offener Fragen bei der vorletzten Sitzung konnte nun die Planung beim Jahnhallen-Foyer verabschiedet und die Rohbauarbeiten vergeben werden. Wir hoffen natürlich, dass die ursprüngliche Terminplanung trotz dem etwas holprigen Start aufrechterhalten werden kann und freuen uns auf ein runderneuertes Foyer.
 

 

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