Beim Thema „Bahnquerung Schillerstraße“ ist Realismus und Augenmaß notwendig

Veröffentlicht am 01.03.2016 in Fraktion
 

Wir sind uns mit der Verwaltung und den anderen im Gemeinderat vertretenden Parteien einig, dass die ebenerdige Bahnquerung der Schillerstraße nach der Realisierung des Rotherma -Kreisels, der Rotherma – Brücke und der Bruchgrabenunterführung den größten verbliebenen Schwachpunkt im innerstädtischen Verkehrskonzept darstellt. Eine Lösung, bei der die Autofahrer nicht mehr minutenlang an der geschlossenen Bahnschranke warten müssten, wäre deshalb im Sinne eines besseren Verkehrsflusses sehr hilfreich.

 Alle bisherigen Ideen und Überlegungen sind allerdings an den zu erwartenden Kosten und  vielfältigen Verkehrsbeziehungen gescheitert. Eine Unterführung, bei der die Hauptstraße und die August – Schneider – Straße von der Schillerstraße und damit von der Anbindung an die B 462 abgehängt würden, macht aus unserer Sicht keinen Sinn. Deshalb sollte man – wenn es um langfristige Lösungsansätze geht – nicht nur über die Tieferlegung der Straße, sondern auch über die Tieferlegung der Bahn nachdenken.

Wir halten es grundsätzlich für sinnvoll und vernünftig, dass man bei der im nächsten Jahr ohnehin anstehenden Überarbeitung des Verkehrskonzeptes nochmals versucht, Lösungsansätze in diesem Bereich zu finden. Allerdings sollte man an das Thema mit viel Realismus und Augenmaß herangehen und die Erwartungen nicht zu hoch hängen. Die Hoffnung, dass in der nächsten Runde jemand den „Stein des Weisen“ findet, hält sich aus unserer Sicht in überschaubaren Grenzen.

Gerd Pfrommer Fraktionsvorsitzender

 

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