Bahnhofsplatz bleibt schwierige Kiste

Veröffentlicht am 11.02.2014 in Fraktion
 

Auch in der zweiten Sitzung dieses Jahres gab es einige positive Signale. Der Stadtwald ist gut in Schuss und warf 2013 außerdem noch einen ordentlichen Überschuss von über 200.000 € ab. Außerdem konnten eine ganze Reihe von Neubaugebieten per Aufstellungsbeschluss auf den Weg gebracht werden. Auch im Bereich der Grünpflege soll sich jetzt etwas bewegen – wie von uns gefordert – werden neben den grundsätzlichen Konzept, das zur Zeit erarbeitet wird, auch einige Verbesserungen als Sofortmaßnahmen eingeleitet. Bleibt zu hoffen, dass die nun vorgesehenen Maßnahmen auch greifen und das Erscheinungsbild unserer Stadt spürbar verbessern.

Eine schwierige Kiste bleibt die Umgestaltung des Bahnhofsplatzes, denn in diesem Bereich gibt es zwei wichtige Ziele der Stadtentwicklung, die eigentlich nicht zusammen passen. Zum einen brauchen wir die August – Schneider – Straße nach wie vor als leistungsfähige Querspange, zum anderen aber soll der Bahnhofsplatz den Besuchern und Passanten mehr Aufenthaltsqualität bieten. Wir halten den Kompromissvorschlag, keinen kompletten Platzcharakter zu schaffen, sondern die Aug. – Schneider – Str. im Bereich des Bahnhofsplatzes lediglich zu „endschleunigen“, grundsätzlich für richtig. Man kann sicher darüber diskutieren, ob dies mit einer versetzten Ampel oder einem verkehrsberuhigten Abschnitt über ca. 120 Meter erfolgen soll. Insgesamt begrüßen wir es, dass sich die Verwaltung nach einigem Hin und Her nun dazu entschlossen hat, das ganze Thema als Gesamtprojekt anzugehen. Zum einen können wir uns in diesem zentralen städtischen Bereich kein Stückwerk leisten und zum anderen müssen wir auch im Hinblick auf die Kosten wissen, welche Ausgaben hier insgesamt auf uns zukommen werden. Der aktuell geplante städtische Finanzbedarf von 2,7 Mio € ist alles andere als „Peanuts“. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass es wegen dem Neubau der Volksbank auf der einen Seite und der Umgestaltung im Bereich des ehemaligen Gänsebrunnens auf der anderen Seite ohnehin Handlungsbedarf besteht und dass die aktuelle Nutzung der Fläche gegenüber dem Bahnhof als illegaler „Kurzzeit -Parkplatz“ auch keine Bereicherung für das Stadtbild darstellt. Unser Fazit: Es wird in diesem Bereich auch in Zukunft keine Traumlösung geben, aber wir können mit den nun angestoßenen Maßnahmen diesen zentralen Platz deutlich attraktiver machen und damit auch für die Lokale und Geschäfte in diesem Bereich bessere Rahmenbedingungen schaffen. Als weiterer Dauerbrenner stand die Bäderfrage mal wieder auf der Agenda des Gemeinderates. Nach dem Waldseebad und dem Schwimmbad Sulzbach wurde nun auch ein Konzept für die zukünftige Entwicklung des Kuppelsteinbades vorgestellt. Wie bereits 2013 besprochen, werden die gesamten Bäderthemen gemeinsam mit den Schwimmbadinitiativen bei einer Klausurtagung im Juli dieses Jahres weiter behandelt. Gerd Pfrommer Fraktionsvorsitzender

 

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