Überregionale Zusammenarbeit muss auch im Murgtal überprüft und weiterentwickelt werden

Veröffentlicht am 07.06.2016 in Fraktion
 

Es gibt eine Reihe von Themen, die eine Kommune nicht allein, sondern nur im Verbund mit anderen Gemeinden und Institutionen lösen kann. So wäre zum Beispiel die Stadtbahn ohne eine konstruktive Zusammenarbeit in der Region nie zustande gekommen. Es macht deshalb Sinn, dass die Stadt Gaggenau auch in der TechnologieRegion Karlsruhe (TRK)verankert ist. Wir halten es auch für richtig, dass die bisherige Struktur der TRK fast 30 Jahre nach ihrer Gründung überprüft und weiterentwickelt wird. Konkret sollen in der neuen GmbH-Struktur die Kräfte auf regionale Wirtschafts- und Investitionsförderung sowie auf den Ausbau der Infrastruktur und die Gewinnung von Fachkräften konzentriert werden. Organisatorisch kann dies durch stärkere Vernetzung und Rückkopplung zwischen den insgesamt 11 Städten rund um Karlsruhe, 4 Landkreisen, dem Regionalverband Mittlerer Oberrhein sowie den Unternehmen und den Wissenschaftseinrichtungen der Region erfolgen. Wir können dieses Konzept durchaus nachvollziehen und sehen in unserem Jahresbeitrag von 21.000 Euro eine sinnvolle Investition.

Wir haben bei dieser Gelegenheit angeregt, auch die interkommunalen Gremien im Murgtal zu überprüfen und gegebenenfalls neu zu strukturieren. Die Gemeinschaft für kommunale Zusammenarbeit (GKM) von insgesamt 7 Gemeinden zwischen Bischweier und Forbach dümpelt jedenfalls nach unserer Wahrnehmung weitgehend geräuschlos vor sich hin und beim Touristikverband „Im Tal der Murg“ war in der Amtszeit des inzwischen abgelösten Geschäftsführers wohl reichlich Sand im Getriebe.  Gerade im Touristikbereich bietet die zunehmende positive Ausstrahlung des Nationalparks Nordschwarzwald einige Chancen für das Murgtal. Diese Chancen können die Gemeinden im Murgtal allerdings nur nutzen, wenn sie gemeinsam und zielgerichtet agieren. Dazu braucht man den politischen Willen, eine Führung mit strategischem Geschick und natürlich auch eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der handelnden Personen.

Sinnvolle Ergänzungen bei Entschädigungen für Gemeinde- und Ortschaftsräte

Gemeinderäte- und Ortschaftsräte können  für die Kosten, die ihnen aufgrund  ihrer ehrenamtlichen Aufgaben bei der Betreuung ihrer kleinen Kinder (bis 12 Jahre) oder bei der Pflege von Angehörigen im häuslichen Bereich entstehen, zukünftig eine Auslagenerstattung von pauschal 35 Euro je Sitzung erhalten. Wir halten diese Regelung für sinnvoll, weil es die Teilhabe von Menschen, die sich gerne  für ihre Gemeinde engagieren wollen, dies aber mit ihrer familiären Situation kaum vereinbaren können, zumindest etwas erleichtert.

Gemeinderat unterstützt Naturrasenplatz beim SV Michelbach

Ein Naturrasenplatz ist eine relativ kostengünstige Alternative zum klassischen Naturrasen aber auch zum Kunstrasen. Der SV Michelbach erhofft sich von dem Umbau ihres aktuellen Hartplatzes zum Naturrasenplatz einen sportlichen Aufschwung im aktiven und im Jugendbereich. Da der SV Michelbach als solide geführter und engagierter Verein bekannt ist, konnten wir den Investitionszuschuss von 10% gemäß der Vereinsförderrichtlinie sowie einer Freiwilligkeitsleistung beim Ballfangzaun guten Gewissens zustimmen.

Gerd Pfrommer Fraktionsvorsitzender

 

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