SPD – Fraktion / Bericht GR-Sitzung am 05.03

Veröffentlicht am 07.03.2018 in Fraktion
 

Bedingungsloser Individualismus birgt Risiken

 

Die Bestattungskultur verändert sich dramatisch. Über viele Jahre hinweg waren Erdbestattungen die Regel, mittlerweile überwiegen ganz eindeutig die Urnenbestattungen, aber auch Baumbestattungen und Rasengräber kommen immer häufiger vor. Diese Entwicklung hat große Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Friedhöfe, deshalb sind neue Friedhofskonzepte für alle Friedhöfe unserer Stadt dringend erforderlich. Durch den Wandel der Bestattungsarten gibt es bereits heute auf den meisten Friedhöfen viele unattraktive, aber pflege – und damit kostenintensive Freiflächen und diese negativen Auswirkungen auf das Erscheinungsbild wird sich ohne Gegensteuerung in den nächsten Jahren noch verstärken. Am Montag ging es zunächst um grundsätzliche Änderungen der Friedhofsatzung, um die Umsetzung des bereits erstellten Friedhofskonzeptes für Bad Rotenfels und um den Auftrag einer Konzepterarbeitung für den Bergfriedhof in Ottenau.

Nun steckt der Teufel häufig im Detail, deshalb waren auch wir der Auffassung, dass beim „ersten Wurf“ der Verwaltung, die Antworten der Satzung auf die verständlichen individuellen Wünschen und Anforderungen bei Grabnutzungsrechten zu oberflächlich und unpräzise waren. Mittlerweile hat sich die Verwaltung, namentlich Bürgermeister Pfeiffer, große Mühe gegeben, um vernünftige Kompromisse zwischen den konzeptionellen Anforderungen und möglichen individuellen Härten zu finden. Die aktuelle, überarbeitete Satzung und das vorliegende Konzept für Bad Rotenfels bilden eine tragfähige und belastungsfähige Grundlage für die Weiterentwicklung der Friedhöfe.

 

Natürlich kann man immer noch mehr wollen und mehr fordern. Man kann einem bedingungslosen Individualismus das Wort reden, wie es die CDU-Fraktion bei diesem Thema getan hat. Dieser bedingungslose Individualismus mag auf den ersten Blick harmlos oder sogar sympathisch klingen. Er birgt aber, wenn man ihn zur Grundlage seiner Politik macht, große Risiken für die Weiterentwicklung unserer Stadt. Für die Friedhöfe würde die Ablehnung der Weiterentwicklungen z.B. bedeuten, dass die „Flickenteppiche“ immer größer und die Anlage insgesamt immer unattraktiver werden. Parallel dazu würden der Pflegeaufwand größer und damit die Bestattungen teurer werden. Diese unglückliche Kombination könnte langfristig sogar die Existenz des einen oder anderen Friedhofes gefährden.

 

Wir wollten diese Risiken nicht eingehen und haben deshalb für das aus unserer Sicht vernünftige und zukunftsfähige Friedhofskonzept gestimmt

 

 

Klag-Bühne für die nächsten Jahre abgesichert

 

Die Vereinbarung mit der Rantastic GmbH wurde zu gleichen Bedingungen bis zum Jahr 2021 fortgeschrieben. Zwar sind die Anzahl der Veranstaltungen durch die Rantastic GmbH seit dem Jahr 2015 leicht rückläufig und nicht alle Veranstaltung waren „Publikumsrenner“ – unterm Strich aber ist die Zusammenarbeit mit Rantastic immer noch

stabil und erfolgreich. Durch diese Zusammenarbeit sowie durch das große Engagement des Kulturamtes kann unser kleiner „Kulturtempel“ auch in den nächsten Jahren erfolgreich arbeiten.

 

 

 

Gerd Pfrommer

 

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