Holzwerke Hörden: Spagat zwischen sicheren Arbeitsplätzen und attraktiven Wohnvierteln

Veröffentlicht am 08.04.2014 in Fraktion
 

Für eine Industriestadt wie Gaggenau, die kaum noch freie Gewerbeflächen hat, ist eine vernünftige Nachbarschaft zwischen Betrieben und  Wohnbevölkerung sehr wichtig. Dies verlangt Rücksichtsname und Verständnis auf beiden Seiten ebenso wie eine sensible, weitsichtige Bau- und Leitplanung durch Verwaltung und Gemeinderat. Dass sich nun bei der betrieblich notwendigen Erweiterung der Hördener Holzwerke eine gangbare Lösung abzeichnet ist ein gutes Zeichen. Die Stellungnahme einiger Hördener Bürger zeigen allerdings, dass durchaus noch eine gewisse Skepsis gegenüber der weiteren Entwicklung besteht. Deshalb müssen alle Beteiligten darauf achten, dass man im weiteren Verfahren sensibel, offen und fair miteinander umgeht. Wir brauchen in unserer Stadt sowohl attraktive Wohnviertel als auch sichere Arbeitsplätze und diesen schwierigen Spagat schaffen wir nur mit rücksichtsvollen Unternehmern, verständnisvollen Anwohnern und einer transparenten Kommunalpolitik.

Bei einigen anderen Tagesordnungspunkten der Gemeinderatsitzung konnten weitere positive Entwicklungen der „ Kinder – und Familienstadt Gaggenau“ auf den Weg gebracht werden. In Oberweier wird der nunmehr städtische Kindergarten ausgebaut, im Goethe – Gymnasium wird der Bibliotheksbereich an die Anforderungen des Ganztagesbetriebs angepasst und in der Hans – Thoma – Schule wurden die Betreuungsangebote noch  etwas flexibler gestaltet. Wir tragen auch die außerplanmäßigen Ausgaben im schulischen Bereiche gerne mit, weil es sich hier um vernünftige Investitionen in unsere Zukunft handelt. Gleichwohl werden wir wohl nicht alle schulischen Anforderungen in den nächsten Jahren nur innerhalb unserer Stadtgrenzen lösen können. Hier ist eine verstärkte Zusammenarbeit den Murgtalgemeinden erforderlich. Deshalb hat Stadträtin Gerlinde Stolle auch bei der Stadtverwaltung nachgefragt, ob das Thema „schulische Entwicklungen in der Region“ auch in der Gesellschaft für interkommunale Zusammenarbeit behandelt wurde bzw. behandelt wird.

Gerd Pfrommer Fraktionsvorsitzender

 

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