SPD: Stadtspaziergang vom Unimog – Museum zum Haus Kast

Veröffentlicht am 28.04.2014 in Wahlen
 

Vor dem eigentlichen Startschuss erläuterte Hausherr Stefan Schwaab den Kandidatinnen und Kandidaten der SPD sowie einigen interessierten Bürgern die Geschichte und die positive Entwicklung des Unimog – Museums.

Beim Weg durch den Kurpark freute sich die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susanne Rodenfels, dass sich der Kurpark in den letzten Jahren – nicht zuletzt durch einige Aktivitäten der SPD – zu einem attraktiven Familienpark für die Gaggenauer Bevölkerung entwickelt hat. Die SPD wird auch in Zukunft der Treiber sein, damit das Naherholungsgebiet Kurpark / Traischbachtal weiter aufgewertet wird.

Im Rotherma erläuterte Geschäftsführer Wolfram Zahnen die ambitionierten Ausbaupläne im Saunabereich.  Der Fraktionsvorsitzende Gerd Pfrommer sagte zu, dass die SPD – Fraktion dieses ehrgeizige Vorhaben unterstützen werde. Er bekannte sich außerdem zum Verbund der Stadtwerke zu Einrichtungen wie Rotherma oder Hallenbad. Gerd Pfrommer machte in diesem Zusammenhang auch deutlich, dass man froh sein könne, eigenständige, handlungsfähige und gesunde Stadtwerke zu haben, die näher am Bürger seien als große Konzerne.

Im Waldseebad fand dann ein sehr konstruktives und offenes Gespräch mit Vertretern des Freundeskreises Waldseebad statt. Stadträtin Gerlinde Stolle machte auf die Alleinstellungsmerkmale des Naturbads in der Region aufmerksam. Das Bad habe in den letzten Jahren neue Freunde innerhalb und außerhalb der Stadtgrenzen gewonnen und müsse deshalb als städtisches Bad unbedingt erhalten bleiben.

Beim nächsten Stopp am Helmut – Dahringer  - Haus stieß die SPD Bundestagsabgeordnete Gabriele Katzmarek zur Wandergruppe. Frau Katzmarek zeigte sich beeindruckt vom professionellen und engagierten Wahlkampf vor Ort.

Stadtrat und „Reiseleiter“ Stefan Schwaab begrüßte im Helmut – Dahringer – Haus die großen Anstrengungen der Gaggenauer Altenhilfe für eine noch bessere Pflege und Betreuung älterer Menschen. Er mahnte in diesem Zusammenhang aber auch an, dass die große Einsatzbereitschaft vieler Ehrenamtlicher und die erfreuliche Unterstützung vieler Einrichtungen und Personen in unserer Stadt auch in Zukunft als Mehrwert bei den Bewohnern ankommen müssen.

Bei den Siedlern in Ottenau wurde die Gruppe von vielen besorgten Anwohnern empfangen, die Handlungsbedarfe beim Hochwasserschutz und beim Lärmschutz entlang der B 462 anmahnten. Während beim Hochwasserschutz die Stadt selbst aktiv werden kann und nach dem Willen des gesamten Gemeinderates auch aktiv werden wird, ist man beim Lärmschutz an der B 462 auf die Unterstützung des Regierungspräsidiums Karlsruhe angewiesen. Manfred Striebich, SPD Kandidat und einer der Sprecher der Initiative wies auf die Bedeutung eines verantwortungsvollen Lärmschutzes für die Zukunft der Siedlung hin. Die SPD – Fraktion hofft in diesem Zusammenhang, dass sich der Gemeinderat in Zukunft wieder gemeinsam für die Errichtung eines Lärmschutzwalls einsetze, da die „Alternative Flüsterasphalt“ auch von den Anwohnern als nicht zielführend angesehen werde. Außerdem werde man weiterhin für eine 70 km/ h – Regelung auf der B 462 in diesem Bereich einsetzen. Es sei weder logisch noch nachvollziehbar, dass  im gesamten  Streckenverlauf von Weisenbach bis Bad Rotenfels 70 km/h vorgeschrieben sind und es auf dem relativ kurzen Abschnitt im Bereich Ottenau keine Geschwindigkeitsbegrenzung gebe.

Bei der Lebenshilfe erklärte der Geschäftsführer Martin Bleier die vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe. Er freue sich sehr, dass die Lebenshilfe hier in der Stadt von vielen Vereinen und Institutionen sehr herzlich aufgenommen werde. Christian Schwaab gab das Kompliment zurück und sagte, dass die Stadt ohne die Lebenshilfe ein Stück ärmer wäre.

Beim Kuppelsteinbad zeigten die Sprecher der Initiative stolz das frisch gestrichene und auf die neue Saison vorbereitete Becken. Sie erläuterten aber auch, welche Investitionen aus ihrer Sicht notwendig seien, um das Bad zukunftssicher zu machen. Die SPD bekannte sich in diesem Zusammenhang zu den privat geführten Bädern in Ottenau und Sulzbach.

Mit einer sehr interessanten Führung im Haus Kast durch Herrn Wolfgang Strobel vom Heimatverein Hörden ging der offizielle Teil des Stadtspazierganges zu Ende.

Ein leckeres Mittagessen im Altenheim, ein „Prosecco – Stopp“ beim SPD – Kandidaten Samuel Casa und ein von „Grillmeister“ Jürgen Schäfer perfekt organisiertes „Abschluss – Dinner“ im Kast`schen Hof trugen dazu bei, dass der Spaziergang nicht nur interessant und aufschlussreich war, sondern auch allen Beteiligten richtig Spaß machte.

Gerd Pfrommer Fraktionsvorsitzender

 

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