Gemeinderatssitzung am 22.01.2018

Veröffentlicht am 23.01.2018 in Fraktion
 

Unimog-Museum sollte als Aushängeschild unserer Stadt weiter gestärkt werden

Die Geschichte des Unimog-Museums ist ohne Zweifel eine bemerkenswerte Erfolgsstory. Als privates Museum erreicht das UG-Museum schon heute Besucherzahlen, von der viele  hochsubventionierte Museen in anderen Städten nur träumen können. Es hat sich in relativ kurzer Zeit zu einem echten, positiven Aushängeschild für Gaggenau entwickelt. Nun hat das Unimog-Museum die realistische Chance, sich mit einem Erweiterungsbau noch professioneller und intensiver mit der Industriegeschichte von Stadt und Region zu befassen. Gaggenau hat ja bekanntlich als erster Automobilstandort der Welt eine ganz außergewöhnliche industrielle Vergangenheit. Wir denken deshalb, dass eine konzeptionell durchdachte Erweiterung des Museums eindeutig im Interesse unserer Stadt liegt. Deshalb sind wir auch bereit sein, das Museum bei den anstehenden Investitionen entsprechend zu unterstützen.

 

Stadtwald in gutem Zustand

Der Bericht von Oberforstrat Krebs zur Bewirtschaftsungs – und Nutzungsplanung im Jahr 2018 zeigte uns, dass die Verantwortlichen nach wie vor sowohl ökologisch als auch ökonomisch auf einem guten Weg sind. Der Grüngürtel um unsere Stadt wird behutsam, nachhaltig und vernünftig betreut und bearbeitet.

Regelungen für Wahlgrabstätten müssen konkretisiert werden

Die grundlegende Veränderung der Bestattungskultur fordert von den Kommunen neue  Ideen und Konzepte für die zukünftige Gestaltung der Friedhöfe. Bei der Neukonzeption des Friedhofes in Bad Rotenfels haben wir uns intensiv mit den dafür notwendigen Rahmenbedingungen befasst. Wir halten es deshalb für richtig, dass die dort besprochenen Umgestaltungsmaßnahmen im Grundsatz auch für die anderen Friedhöfe der Stadt übernommen werden.

Allerdings sehen wir noch grundsätzlichen Klärungsbedarf  bei den Nutzungszeiten von Wahlgrabstätten. Hier muss vor allem der in Passus „Die Friedhofsverwaltung kann in begründeten Fällen Ausnahmen zulassen“ konkretisiert werden. Deshalb waren wir uns im Gemeinderat einig, der Verwaltungsvorlage in der vorgelegten Fassung nicht zuzustimmen, sondern erst eine Klärung der offenen Punkte zu verlangen.

Winkel bekommt schnelles Internet auf Glasfaserbasis

Die Breitbandversorgung war in der Vergangenheit für unsere Stadt und vor allem für unsere Stadtteile alles andere als befriedigend. Deshalb haben die Stadtwerke die Aufgabe übernommen, eine vernünftige Breitbandversorgung im gesamten Stadtgebiet aufzubauen. Mit der Umsetzung dieser Aufgabe haben wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Dies darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass langfristig eine wirklich zufriedenstellende Lösung auf der Glasfaser-Technologie beruhen wird.

In Winkel soll jetzt der Einstieg in die Glasfasertechnik  auf unserem Stadtgebiet in Angriff genommen werden. Der kleine Ortsteil lag bisher auf der Schattenseite einer vernünftigen Internetversorgung. Mit der jetzt geplanten Investition können die Bürger von Winkel von der „digitalen Steinzeit“ in die digitale Zukunft katapultiert werden.

Gesundheitsprojekt tritt auf der Stelle

Wir nahmen die erneute Absage einer Quartierwerkstatt in dieser Woche zum Anlass, eine grundsätzliche Diskussion des Gesundheitsprojektes „Ein gutes Jahr mehr“  im Gemeinderat zu fordern. Wir haben den Eindruck, dass es dieses Projekt bis jetzt immer noch „über den Wolken schwebt“ und keinen wirklichen Bodenkontakt gefunden hat. Deshalb muss aus unserer Sicht im Gemeinderat darüber gesprochen werden, ob die Strategie, die Kommunikation und die Struktur dieses Großprojektes wirklich zielführend ist

Gerd Pfrommer

 

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