Statusberichte zeigen Handlungsbedarfe auf
Mittwoch, 9. Juli 2008 12:00
Die Verwaltung legte – wie von uns gefordert - einen Statusbericht über die Gleichstellungsbeauftragte in unserer Stadt vor. Diese Information an den Gemeinderat war aus unserer Sicht überfällig, da sich das Aufgabenprofil der Gleichstellungsbeauftragten nach dem Führungswechsel im Rathaus grundlegend verändert hatte. Die Ausführungen von Frau Merkel machten dann auch deutlich, dass sie in den letzten Monaten eine ganze Reihe neuer und komplexer Aufgaben hinzubekommen hat. Parallel dazu wurde aber auch die Arbeitszeit von Frau Merkel erhöht. Deshalb ist davon auszugehen, dass die definierten Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten auch im neuen Arbeitsumfeld abgedeckt werden können.
Auch beim Rechenschaftsbericht der Stabsstelle Wirtschaftsförderung wurde der Gemeinderat darüber informiert, wie dieses Thema zur Zeit innerhalb der Verwaltung bearbeitet wird. Für eine Industriestadt wie Gaggenau ist eine erfolgreiche Wirtschaftsförderung ein Kernpunkt der kommunalpolitischen Arbeit. Dies gilt sowohl für die – aufgrund der gegebenen Rahmenbedingungen – nicht einfachen Entwicklungsmöglichkeiten der vorhandenen Betriebe als auch für die Unterstützung von Existenzgründungen. Die kaum noch vorhandene freie Fläche für Gewerbe und Industrie zwingt uns zu kreativen Lösungen, bei der auch die Belange kleiner und mittlerer Firmen berücksichtigt werden müssen. Darüber hinaus ist auch klar, dass eine erfolgreiche regionale Wirtschaftspolitik nicht an den Stadtgrenzen Halt machen darf. Um die Arbeitsplätze und die Wirtschaftskraft der Region abzusichern, brauchen wir auch eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit der Kommunen. Hier gibt es in unserer Region durchaus noch Handlungsbedarf.
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